Geh zum Fansubbing hammse gesacht, da ist alles besser hammse gesacht

Da ich in letzter Zeit wieder vermehrt Bewerbungen bekomme, aber das Gefühl habe, dass sich viele einfach nichts unter der Arbeit eines Fansubbers vorstellen können, gebe ich euch eine kurze Übersicht, aus Sicht eines Übersetzers:

Als Übersetzer muss man

  • Kreativ sein

  • Nervenstark sein

  • Zusammenhänge erkennen können

  • Englisch- und Deutschkenntnisse sollten kein Fremdwort sein

Als Speedsubber kommen dann noch mehr Dinge hinzu wie Zeit, Gute Drogen, vor allem Kreativität etc.

Wie? Mehr muss man nicht können?

Genau.

Bis auf die Motivation, jede Woche hunderte von Zeilen und Stunden zu opfern.

Info: Ich investiere jede Woche mind. 3-4 Stunden für K-ON! Viele Nichtsubber glauben gar nicht, was für ein Arbeitsaufwand dahinter steckt.

Und das ist der Knackpunkt, überlegt euch bitte vorher, wenn ihr einer Gruppe beitreten wollt, ob ihr diese Zeit opfern könnt und nicht lieber anderen Aktivitäten nachgehen wollt.

Ich empfehle also jedem, der den ernsthaften Einstieg in unsere brüchige deutsche FanSubszene machen will, sich 1. Einige Gruppen anzusehen, am besten 2. als Qualitätsprüfer. So bekommt ihr nicht nur einen Eindruck eurer gewünschten Gruppe sondern auch Einblicke in die Vorgänge und ob es euch überhaupt gefällt.

Und beim nächsten Mal Fansubben für Dummies: Literale (Wortgebundene) oder Freie Übersetzung? Das Pro & Kontra.

0 Gedanken zu „Geh zum Fansubbing hammse gesacht, da ist alles besser hammse gesacht

  1. Lightmaker

    Nur 3-4 Stunden ? Wie ich Dich beneide.

    Das brauche ich allein schon immer nur für Recherchen ….. -_-

    Ich denke mal, bei mir sind pro Episode Michiko z.B. so mindestens 20 Stunden draufgegangen, Nebenzeiten nicht mitgerechnet.

    Und literale Übersetzungen lesen sich wie Günther Grass auf Drogen. Die sprachlichen Eigenarten sind einfach zu unterschiedlich für Wort-für-Wort-Übersetzungen. Man muss den Sinn der Aussage erfassen und in den deutschen Sprachrhythmus transportieren, ohne das Schlüsselwörter verlorengehen.

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  2. Xsandros

    Ja die Sache mit der Zeit wurde mich auch erst bewusst als ich Toradora editiert habe. Ich denke das ist noch der entspannendste/schnellste Job^^

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  3. littleGRIMReaper

    lol 3-4 Stunden wöchentlich?
    Bei mir sind das fast täglich soviel ;D
    Mach ja schleißlich Edit von Chokotto Siter, Senjou no Valkyria und dann noch Alles, damit Eden of the East weiterreleased werden kann.
    Außerdem hab ich noch vor ein 4. Projekt zu starten, 1. Folge ist fast fertig.
    Will jemand Edit machen?^^

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  4. littleGRIMReaper

    sry für Doppelcomment,
    aber mein Eindruck von der Szene hier bis jetzt ist (nach einer Woche), dass sie verdammt undankbar ist.
    Egal wieviel man übernimmt, kein Schwein dankt einen dafür, stattdessen wird man auch noch angeschnauzt, wenn man mal ein kleines Wörtchen vergessen hat. Also bis jetzt hat sich gerade mal Edelweiss und erisch bei mir bedankt für die Editarbeit an ihren Projekten.
    Das kotzt mich ganz schön an XD.

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  5. Domdom

    Tja, so ist das nunmal. Das Leben ist hart aber ungerecht und niemand dankt einem dafür, damit sollte man sich aber abfinden. ;P

    >>Will jemand Edit machen?^^<<
    Kommt drauf an, was du machen tust ^^

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  6. Lightmaker

    +++ Ich denke das ist noch der entspannendste/schnellste Job^^ +++

    @Xandros:

    Ähm, nein – im Gegenteil. Verwechsle hier und da mal Schreibfehlerchen korrigieren nicht mit Editen. Zum Editen gehört eigentlich Trans-Check, Fehlerkorrektur, Recherche, Ausformulieren, Textlänge anpassen, evt. Linesplits oder -joins machen, etc. Der mit Abstand langwierigste und anstrengendste Job. ^^

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  7. yoru

    Je nachdem was man unter Edit versteht.
    Trans-check ist z.B. für mich ein extra Job.

    Und wenn man Trans-Check zu edit zählt, gäbe es in der deutschen community praktisch keine Editoren.
    Für Trans-check muss man einigermaßen japanisch verstehen. und das muss über “hallo”,”vater” etc. hinaus gehen.
    Man muss 80-90% des gesprochenen komplett verstehen.

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  8. Lightmaker

    Ich meine nicht den Trans aus dem O-Ton, sondern den Check der Englisch-Deutsch Übersetzung. Natürlich sind dabei japanische Sprachkentnisse gut, da auch die Engländer diverse Fehler reinkloppen. Checker für den kompletten O-Ton gibt es in der deutschen Szene fast keine, sonst könnten die auch gleich den Trans machen und man würde keine englischen Subs verwenden müssen.

    Und noch mal zum Thema Zeiten: An meinen jüngst gestarteten Projekt sitze ich jetzt beispielsweise ca. seit 15 Stunden und bin bestenfalls zu 1/3 mit der ersten Episode durch. Das ist ein Mörderteil … -_-

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  9. MRC

    @Lighto:
    Klar! Nen Hentai ist schwer zu transen da man seine Hände einfach nicht von der Hose lassen kann. 😛

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  10. Lightmaker

    Dafür hat ‘n Henati normalerweise nicht mehr als 50 Zeilen Text – und den muss man eigentlich auch nicht übersetzen (*grunz*, *stöhn*, *onee-chan!*)

    ^^

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  11. Xsandros

    Klar da geb ich dir recht, aber es ändert ja nix an meiner Aussage das mein Teil der Arbeit nichts besonderes war 😉
    Ich denke “editieren” war wohl der falsche Ausdruck^^

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