Das war die J-Con 2010 [Samstag]

Kurzes Fazit über meine erste und letzte J-Con.

An dieser Con hat mir überhaupt nichts gefallen, und so positiv eine kleine Con wie die WieMaiKai in Erinnerung bleibt, so negativ wird mir die J-Con in Erinnerung bleiben.

Zu den Gründen:

Der Einlass:

Man musste den Perso zeigen, wurde Namentlich erfasst und bekam eine ID, die man immer beim Eintreten bzw. Verlassen der Halle abscannen musste. Absolut irrational, ich brauche sicher nicht zu erwähnen, dass es selbst bei 400 Besuchern ständig zu Stau kam. Stasi 2.0 im Saarland, beim nächsten Mal muss man dann noch seinen BMI und Körbchengröße angeben :). Der Eintrittspreis von 9 Euro war auch viel zu hoch.

Das Programm:

Viel habe ich bei meinem kurzen Besuch nicht mitbekommen.
Am Anfang war der Cosplaywettbewerb, zu dem gerade mal 2 Einzelteilnehmer von 12 angemeldeten erschienen, der Moderator, Shinji Schneider, nahm’s mit Humor.
Warum in den Pausen Fansubs mit englischen Subs gelaufen sind (u.a. Ookami) entzieht sich auch meiner Vorstellungskraft.

Die Cosplayer:

Ich weiß nicht warum, aber die paar guten Cosplays, die da waren, haben sich alle auf dem riesigen Parkgelände (und noch weiter weg) verteilt, was zu einer elenden Lauferei seitens der Fotografen führte und mich, neben dem irrationalen ein- und auslass System am meisten genervt hat.

Verschiedenes:

Noch dazu möchte ich anmerken, dass sich die Conleitung mehr um seine Sozialen-Netzwerke kümmern sollte, wenn sie schon angeboten werden.

Das Positive:

War das riesige Stück Pizza, das ich mir in der Stadt für günstige 2,50€ gekauft habe.
Die Parkmöglichkeiten waren ausgezeichnet.

Fazit:

Einmal und garantiert nie wieder 🙂

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11 Gedanken zu „Das war die J-Con 2010 [Samstag]

  1. Lightmaker

    Kein Nacktscanner? Keine gründliche Leibesvisitation mit Sackgrapschen und so? Ganz schön leichtsinnig, da hätte ja jeder Terrorist kiloweise Sprengstoff einschleusen können (z.B. als deutsche Cosplayerin mit 250 kg Lebendgewicht verkleidet ^^).

    Ohne sich lustig machen zu wollen, chriz: Wenn ich Pizza essen will, kann ich das hier einfacher, schneller und günstiger haben. :p

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  2. Wetter

    Wozu war die ID Sammlung überhaupt gut? Gabs FSK18 Games oder böse brutale Animes? xD
    Ein Glück hat die Connichi sowas noch nicht umgesetzt xD

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  3. Rico

    Der Eintritt von 9 Euro war echt überzogen.
    Dafür haben sich die jeweils 2 stunden hin- und rückfahrt nich gelohnt.
    Was es wieder gut gemacht hat, war das billige Tanken in Luxemburg
    und den Spaß auf der Rückfahrt.
    Wobei, eigendlich nicht o.O

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  4. -butterkeks-

    Ja, an und für sich ist die J-Con nix besonderes…so wie immer eben und ich glaube bei dieser Con, geht es mir hauptsächlich darum Leute zu treffen, welche ich schon länger nich mehr gesehen hab. Für Confotografen/ Conhopper wohl eher enttäuschend. Programmtechnisch nunja…haben sie sich definitiv mehr Mühe gegeben als vor einigen Jahren, nur dafür hat die Technik versagt. Unser Auftritt verlor alles, dadurch, dass ein Mikro erst gar nicht eingeschalten war und das andere selbst mit reinbrüllen nich wirklich funktionierte.
    Welche Convention ich jedoch sehr nahe legen kann ist die Hanami. Größer als die J-Con und wirklich lohnenswert. Praktisch als Wiedergutmachung für die J-Con 🙂

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  5. Kumiho

    Mein aller herzlichstes Beileid für so eine miserable Convention die Du da miterleben musstest. Was ich jedoch absolut bedeppert finde ist die Sache mit den ID´s beim Ein- und Austritt wozu solch ein Aufwand wenn bestimmt jeder 4./5. ohne Kontrolle wieder reinkam und es hat keiner gemerkt XD

    Gott sei dank gibt es sowas bei der Connichi in Kassel nicht (da schließe ich mich Wetter an).

    Abschließender Kommentar: GLÜCKWUNSCH ZUR PIZZA und ich will auch Fotos sehen^^

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