Anime der Woche

Anime Kurzbeschreibung:

In Fate/Stay geht es um die Ereignisse im Leben des Schuljungen Emiya Shirô, welcher in Fuyuki lebt. Als Shirô noch klein war, starben seine Eltern in einem Feuer und er wurde von Emiya Kiritsugu, einem rätselhaften Mann, der sich selbst Zauberer nannte, adoptiert. Schließlich starb jedoch auch Kiritsugu.

Ohne dass Shirô oder der Rest von Fuyuki es wissen, ist ihre Stadt das Schlachtfeld eines geheimen Krieges. Wenn die Zeit gekommen ist, sammeln sich Zauberer von Nah und Fern mit ihren Dienern – herbei beschworene Seelen von Helden, die so mächtig sind, dass sie außerhalb der Zeit existieren – und führen einen Krieg um den Heiligen Gral, einem Relikt, dem nachgesagt wird, dass es seinem Besitzer einen Wunsch erfüllt. Da die wirklichen Namen der Diener ihre Schwäche offenbaren, werden sie stattdessen nach ihren Klassifikationen benannt: Saber, Archer, Rider, Berserker, Lancer, Caster, und Assassin.

Als Shirô eines Tages nach dem Bogenschützen-Klub nach Hause geht, sieht er zufällig zwei Diener, einen Archer und einen Lancer, auf dem Schulhof gegeneinander kämpfen. Um die Geheimhaltung des Krieges zu sichern, wird Shirô von dem Lancer tödlich verletzt, doch Tôsaka Rin, ein Mädchen welches bis hierhin wie eine normale Klassenkameradin wirkte, rettet sein Leben mit Hilfe eines magischen Anhängers. Als Shirô seinen Nachhauseweg komplett verwirrt fortsetzt, wird er wieder von dem Lancer attackiert. Kurz bevor er endgültig das Bewusstsein verliert, erscheint Saber vor ihm und grüßt ihn mit den Worten “Sind sie mein Meister?”

Ohne Rücksicht, wird Shirô tiefer und tiefer in den Krieg um den Gral hineingezogen…

Handlung:

“Fate Stay Night” muss sich erst entwickeln. Anfangs bekommt man ein paar nette Aufwärmkämpfe zu sehen und eine recht kurz gehaltene Erklärung bezüglich des Krieges um den heiligen Gral, danach driftet alles so ein wenig ab und vermodert im Einheitssumpf. Bis ca. Episode 15 musste ich stetig laut Gähnen um mich wach zu halten und, noch wichtiger, “Fate Stay Night” vom Niveau her nicht mit einer besseren “Yugi-Oh”-Staffel zu halten (ist keine Beleidigung an “Yugi-Oh”-Fans ;D). Der Gral bleibt bis dahin handlungstechnisch gesehen unberührt und die Kämpfe dazwischen reissen einen nicht vom Hocker. Man hat das alles schonmal irgendwo gesehen. Nur dann kommt’s wie ein Blitzschlag, Fate Stay Night beginnt ab Episode 15/16 Spannung aufzubauen und endlich interessant zu werden. Beziehungen entwickeln sich, die Kämpfe sind nicht mehr nur Beilage zur Handlung und auch der Gral bleibt nicht mehr nur bei den 4 Buchstaben. Highlights sind hierbei wahrscheinlich das Auftauchen von Gilgamesh, Saber’s Kampf gegen ihn und der finale Schlussspurt den man überraschenderweise sehr ordentlich in Szene gesetzt hat. Das Ende ist wahrscheinlich ein harter Brocken für Saber-Fans (ja, ich bin auch einer :D), aber ich finde es rundet die Serie sehr gut ab und ein Happy-End hätte dem Anime nix erinnerungswürdiges mehr abverleiben können. So wird daraus zwar ein “Bad End” aber zumindest ein gutes “Bad End”. Insgesamt ist die Handlung wenn man mal die langweiligen ersten 12-14 Episoden weglässt sehr gut durchdacht und sehr spanned, wenn man eben die besagten 12-14 Episoden weglässt…

Charaktere:

Emiya hatte bei mir die laufende Tendenz mir gehörig auf den Geist zu gehen. Immer wieder latscht er mit seinem übertriebenen Gerechtigkeits-, Aufoperungs, und Tapferkeitssinn von einer Schussbahn in die nächste, bis Saber ihn aus dem Schlamassel zieht. Zum Glück ändert er später sein Verhalten, nein anders, er hat zwar immer noch die selben Eigenschaften, paart diese aber zum Glück mit ein wenig Hirnschmalz.
Saber blieb am Anfang ziemlich blass, musste eigentlich nur physisch gesehen was einstecken. Später entwickelt sie sich zu einem ungeheuer sympathischen Charakter mit unglaublich niedlichen Macken. Das Ende schmerzt dann doch doppelt, auch wenn man hier nur interpretieren kann. Der restliche Cast macht seinen Job solide, Rin sticht hierbei ein wenig hervor da sie anfangs durch ihre Präsenz die dünne Handlung zu kompensieren versucht aber später leider kaum gute Screentime abbekommt. Insgesamt ist der Cast solide, ohne Saber, Emiya und Rin (und eventuell Magician sowie Archer) wäre es bei einer Gruppe von Stereotypen geblieben. Ich werf einfach mal passend dazu den Namen “Sakura” in den Raum…

Gesamt:

Fate Stay Night startet auf dem falschen Fuß, schafft es sich aber auf beeindruckende Art vor der Durchschnittlichkeit zu retten. Was herauskommt ist ein sehr feiner Anime mit Romantik, Action und einer (am Ende) wohl durchdachten Handlung. Wer noch nicht auf den Geschmack von blonden, stolzen, dickköpfigen Ritterinnen gekommen ist, wird wahrscheinlich eine nette Offenbarung erleben

9 Gedanken zu „Anime der Woche

  1. DeathTank

    sind wir mal ganz erlich aber die enden die man sich in animes wunscht giebt es nur in den mangas siehe love hina da heiraten die beiden zum schluss und im anime is das ende offen

    Antworten

Kommentar verfassen